Depotbesuch XVIII

Ende 1997 zog ich von Lucca nach Baden-Baden. Dort fand ich in der Nähe des Zentrums ein passendes Atelier. Und wieder in Deutschland erinnerte ich mich an Linie und Fläche. Zwar großzügiger, doch heute erinnern mich dieses und die folgenden Bilder an Portale, die für eine neue Zukunft geöffnet werden müssen. „Epitaph“ Öl/Leinwand, 105×120 cm, 1997.

Depotbesuch XV

Mit diesem Bild „Nekro“ Öl/Leinwand, 92×65 cm, 1995 verabschiedete ich mich von meinem Atelier in Cortina di Alseno und zog nach Lucca um.

Depotbesuch XIV

Eine neue Bildauffassung, weit entfernt von jener Zeit der Linien und Quadrate. Ich weiß heute noch, wie froh ich war, diesen neuen Weg zu gehen. „Verwehte Säulenreihe“ Öl/Leinwand, 81×112 cm, 1994.

 

Depotbesuch XII

Mit jedem Bild entfernte ich mich von Linie und Konstruktion. Auch ich fühlte mich freier. „Nachtschatten“ Öl/Holztafel/Collage, 90×143 cm, 1991. Die Bemerkung des italienischen Malers eröffneten mir neue Perspektiven.

Depotbesuch X

An diesem Bild „Der Stern und die Äcker“ Öl/Holztafel/Collage, 83×97 cm, 1989, spürt man etwas von der Anregung meines italienischen Malerfreundes. Es sind noch Linien und Flächen sichtbar, doch durch die Materialien (Rupfen) kommt eine neue Bewegung ins Bild.

Depotbesuch IX

Ein italienischer Maler, wir waren befreundet, besuchte mich in meinem Atelier. Ich zeigte ihm natürlich meine Bilder. „Die Gedanken des Organisten“ Öl/Holztafel, 90×70 cm, 1989. Er war überrascht. „Deine Bilder sind super, perfekt und von höchster Präzision…gerade Linien, exakte Flächen…typisch deutsch…aber wo ist Deine Freiheit?“ Typisch deutsch? Seine Worte sollten bei mir malerische Konsequenzen haben.