Depotbesuch XXII

In Baden-Baden kam ich nicht zurecht. Die Stadt blieb mir fremd. Da wollte es der Zufall (weiblich), daß ich in einem Gespräch meine Situation in Baden-Baden schilderte. Tage später erhielt ich einen Tipp bezüglich eines Ateliers in Mannheim. 1998 zog ich in die Seckenheimer Straße. Das Atelier, eine ehemalige Schreinerwerkstatt, bot ideale Räumlichkeiten. Ich fühlte mich gleich wohl, ebenso in der Stadt, die ich schon als Schüler kennengelernt hatte. Und im Atelier begannn es malerisch musikalisch: „SYM“ Öl/Leinwand, 105×120 cm, 1998. Übrigens, wir heirateten später, der Zufall (weiblich) und ich.

Depotbesuch XX

In Baden-Baden brauchte ich offensichtlich Zeit, mich an die neue Lebenssituation zu gewöhnen. Die Kontaktaufnahme gestaltete sich schwierig. In den Cafés hatte ich immer den Eindruck, der Jüngste unter den Baden-Badenern zu sein. Mit meiner Malerei blieb ich alleine. Wiederum ein Portal, das einladen soll. „Naos“ Öl/Leinwand, 105×119 cm, 1997.

Depotbesuch XVIII

Ende 1997 zog ich von Lucca nach Baden-Baden. Dort fand ich in der Nähe des Zentrums ein passendes Atelier. Und wieder in Deutschland erinnerte ich mich an Linie und Fläche. Zwar großzügiger, doch heute erinnern mich dieses und die folgenden Bilder an Portale, die für eine neue Zukunft geöffnet werden müssen. „Epitaph“ Öl/Leinwand, 105×120 cm, 1997.

Depotbesuch XV

Mit diesem Bild „Nekro“ Öl/Leinwand, 92×65 cm, 1995 verabschiedete ich mich von meinem Atelier in Cortina di Alseno und zog nach Lucca um.

Depotbesuch XIV

Eine neue Bildauffassung, weit entfernt von jener Zeit der Linien und Quadrate. Ich weiß heute noch, wie froh ich war, diesen neuen Weg zu gehen. „Verwehte Säulenreihe“ Öl/Leinwand, 81×112 cm, 1994.