Die Farbe Schwarz, gepaart mit kleinen, aber kräftigen Farbfeldern, fasziniert mich weiterhin. Mit Elan und Dynamik entstand mit breitem Pinselschwung dieses kraftvolle Bild.

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Weitere Informationen finden Sie auf meiner Website unter: www.wilfried-georg-barber.de
Die Farbe Schwarz, gepaart mit kleinen, aber kräftigen Farbfeldern, fasziniert mich weiterhin. Mit Elan und Dynamik entstand mit breitem Pinselschwung dieses kraftvolle Bild.

Es gibt schon kuriose Begegnungen. Da treffen sich ein Maler und ein Spezialist für Haarkultur. Jeder auf seine Weise kreativ beschäftigt. Und sie kommen auf die Idee, ihre Kenntnisse in einem Bild umzusetzen.

Da stehen sie nun und beraten über Haarfarben, Toupets und Haarersatz, über Wasserstoffblond und Naturhaar. Gerhard Schäfer und ich. Über die Trocknung mit oder ohne Föhn. Und in einer heiteren, lockeren gemeinsamen Malaktion entsteht das Bild „Rosina“. Sie ist eine der weiblichen Hauptfiguren in der Oper von Mozart: „Figaros Hochzeit“.

Das Jahr 2018 begann mit einer Reise nach Münster. Neben den zahlreichen Museen – das Pablo-Picasso-Museum, das Museum für Lackkunst und das Stadt-Museum, um nur diese zu nennen – gehört das Museum für Kunst und Kultur zu den größten kunst- und kulturgeschichtlichen Museen Nord-Rhein-Westfalens. Gegründet vor rund 100 Jahren, umfasst die Sammlung rund 450.000 (!) Werke. Der Neubau aus dem Jahr 2014 (Entwurf: Staab Architekten, Berlin) ermöglicht den Besuchern einen inhaltlich geschlossenen Rundgang durch die Sammlung vom frühen Mittelalter bis zur zeitgenössischen Avantgarde.


Besonders gefreut habe ich mich über das großformatige Bild von Emil Schumacher „Documenta III“, Öl/Leinwand, 205×370 cm von 1964 und „Peinture“ 163×181 cm, 2004. von Pierre Soulage.
Hier kommen Sie per Klick zur Web-Site des Museums.
Ihnen meine malerischen Grüße zu Weihnachten und ein kunstvolles und friedliches Neues Jahr.

Viel mehr Worte muss ich zum Erfolg des Offenen Ateliers nicht machen:


In diesen Tagen habe ich überhaupt keine Zeit. Bin ich doch mitten den Vorbereitungen für das „Offene Atelier“ am 2. und 3. Dezember. Inzwischen hängen gerade mal 40 Bilder, es werden nochmal so viele. Da müssen noch Bilder gerahmt, Passepartouts geschnitten und eine Preisliste geschrieben werden.
Ich muss jetzt Schluss machen, denn ich habe keine Zeit.

„Offenes Atelier“ am 2. und 3. Dezember 2017, jeweils von14 bis18 Uhr
Wagenschwender Straße 6 74838 Limbach
E-Mail: ars.barber@t-online.de
Das Wetter war zwar kühl und windig, trotzdem musste ich das Atelier verlassen, um den Hühnerzaun zu reparieren. Statt nun den üblichen Drahtzaun zu spannen, nahm ich die stärkeren Äste meiner Korbweiden und flocht quasi einen neuen Zaun.

Atelier oder Garten?

Es ist Herbst. Die Bäume in meinem Garten verlieren ihre Blätter, und ich gewinne die Arbeit. Schubkarrenweise fahre ich die Blätter in die Hühnerwiese oder auf den Kompost. Lege Blätterringe um die Bäume und decke Beete ab. Und zwischendurch, wenn es zu regnen anfängt, gehe ich ins Atelier. Dort arbeite ich an einem Bild. Und kommt die Sonne wieder, hinaus in den Garten. Ein Wechselspiel der Gefühle.
Dann ist irgendwann die Wiese wieder grün und im Atelier ein Bild fertig, und ich bin als Gärtner und Maler zufrieden.

Die Farbe Schwarz fasziniert und inspiriert mich immer noch. Mit breitem Flachpinsel und Schwung; feine Farbtupfer, gezielt eingesetzt, lösen während des Malens Mut und Heiterkeit aus.

Oder auf monochromer Fläche ein zarter Streifen Rot: verleitet zu meditativen Gedanken.

Ausstellung: „Verborgene Schätze aus Wien“ in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch-Hall.
Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zeigt als Leihgaben der „Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien“ rund 400 Bilder, Druckgrafik, Zeichnungen und Gipsabgüsse antiker Skulpturen.

Es setzt schon einen enormen Bildungshintergrund voraus (den ich z.B. nicht habe) um dieser gewaltigen Ausstellung inhaltlich zu folgen. An allseits bekannte Künstler wie Botticelli, Rembrandt oder Dürer mochte ich mich natürlich erinnern, doch in dieser Ausstellung sind 201 Künstler vertreten, die mir zum allergrößten Teil unbekannt waren. Zu Namen wie u.a. Albert Paris Gütersloh, Johann Baptist Drechsler, Leopoldo Alinari und Rachel Ruysch konnte ich keine Verbindung herstellen. Auch um die Bildinhalte zu verstehen, bedarf es breiter Kenntnisse des Alten Testaments, der griechischen und römischen Geschichte.
Nun hatte ich mir vorgestellt, textlich durch diese Ausstellung geführt zu werden. Erklärende Worte zu den Werken der italienischen Malerei des 15. bis 18. Jahrhunderts. Der niederländisch-flämischen Malerei des 17. Jh. sowie der österreichischen Malerei des Barock und Klassizismus und des „Sturm und Drang“. Vergeblich. Ja, natürlich wird ein Audioguide (auch in einfacher Sprache) angeboten.
Aber warum gelingt es Ausstellungsmachern nicht, den Betrachter – im besten Wortsinne – wohlwollend belehrend durch diese gigantische Ausstellung zu führen? Kurze Texte zu Bildern, einführende Worte in die Werkkomplexe gezeigter Maler, Begründungen für die Bilder von Arnulf Rainer und Andy Warhol. Diese Ausstellung hatte mich vollends überfordert, und mit einer gewissen Unzufriedenheit verließ ich die Kunstsammlung aus Wien.
Als ich aus der Kunsthalle unten wieder ankam, bekam ich einen guten Espresso, dazu ein feines Stück Apfelkuchen. Danach ging es mir wieder besser.
Die Ausstellung in der Kunsthalle Schwäbisch-Hall, bei freiem Eintritt, ist täglich von 10-18 Uhr bis 8. April 2018 geöffnet.
Und an der Kasse erhalten Sie einen Audioguide: 6 €