… und eines jener Formate wurde zu …

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… und eines jener Formate wurde zu …


Bevor ich ein neues Bild beginne, bedarf es gewisser Vorarbeiten. Zunächst müssen die Rahmenleisten zusammengesetzt werden. Dann muss ich die grundierte Leinwand, die auf einer Rolle ist, entsprechend der Bildgrößen zuschneiden. Danach wird die Leinwand auf den Keilrahmen mit einem Tacker montiert. Das alles findet auf dem Fußboden, auf den Knien rutschend statt, was nur sehr bedingt vergnüglich ist. Da mir die Grundierung zu gleichmäßig ist, überstreiche ich sie, teils recht grob, mit einem Grundiermittel. Nun müssen die Leinwände trocknen und dann erst kann ich mit einem Bild beginnen.
In der Mitglieder-Ausstellung „Wasser“ des Kunstvereins Neckar-Odenwald bin ich mit diesem Bild vertreten:

Es war meine erste Reise an die niederländische Nordseeküste. Grauer Himmel, Regen, Sturm. Ich suchte Ruhe und Distanz zum Alltag und rechnete nicht mit künstlerischer Inspiration in unwirtlicher Witterung.
Von der hereinbrechender Flut, dem gewaltigen Lichtschauspiel, der stürmischen Geräuschkulisse war ich dann aber tief beeindruckt. Skizzen füllten mein Tagebuch. Zurück im Atelier waren sie Vorlage für dieses Bild.

Faszination Schwarz
Gino Piva, italienischer Journalist, 1873-1946, empfiehlt in seinem Buch: „Manuale pratico di tecnica pittorica“, die Farbe Schwarz aus Preußischblau, Krapplack und Gelb zu mischen. In diesem Bild ist diese Mischung von mir verwendet.
Die Farbe Schwarz behält auch weiterhin ihre Faszination auf meine Palette. Hier ist im Schwarz Preußischblau und ein wenig Vandyckbraun beigemischt und durch das Weiß entstanden die Lichtreflexe und feinen Grauabstufungen


Der „Gärtner“ grüßt Sie.
Manchmal hilft eine…

Man muss nicht gleich Schwarz sehen, wenn man nach vorne schaut. Ein Lichtblick oder „Freundliche Ferne“ verhalfen zu einer optimistischen Betrachtung. Das feine Rosa erinnert an eine solche Zeit.
