Ausstellung

In der Mitglieder-Ausstellung „Wasser“ des Kunstvereins Neckar-Odenwald bin ich mit diesem Bild vertreten:

„Litus“ Öl/Leinwand, 93×116 cm, 2008

Es war meine erste Reise an die niederländische Nordseeküste. Grauer Himmel, Regen, Sturm. Ich suchte Ruhe und Distanz zum Alltag und rechnete nicht mit künstlerischer Inspiration in unwirtlicher Witterung.

Von der hereinbrechender Flut, dem gewaltigen Lichtschauspiel, der stürmischen Geräuschkulisse war ich dann aber tief beeindruckt. Skizzen füllten mein Tagebuch. Zurück im Atelier waren sie Vorlage für dieses Bild.

Aus dem Atelier

„Zeremonie eines Gedankens“ Öl/Leinwand, 120×90 cm 2019

 

Faszination Schwarz
Gino Piva, italienischer Journalist, 1873-1946, empfiehlt in seinem Buch: „Manuale pratico di tecnica pittorica“, die Farbe Schwarz aus Preußischblau, Krapplack und Gelb zu mischen. In diesem Bild ist diese Mischung von mir verwendet.

Aus dem Atelier

Die Farbe Schwarz behält auch weiterhin ihre Faszination auf meine Palette. Hier ist im Schwarz Preußischblau und ein wenig Vandyckbraun beigemischt und durch das Weiß entstanden die Lichtreflexe und feinen Grauabstufungen

„Furiose Ordnung“ Öl/Leinwand 180×160 cm 2019

 

 

 

Aus dem Atelier

Man muss nicht gleich Schwarz sehen, wenn man nach vorne schaut. Ein Lichtblick oder „Freundliche Ferne“ verhalfen zu einer optimistischen Betrachtung. Das feine Rosa erinnert an eine solche Zeit.

„Freundliche Ferne“ Öl/Leinwand, 85×55 cm 2019

 

 

Aus dem Atelier

Ein Zitat aus meinem Buch „Kunst ist schön, macht aber noch lange nicht reich“: „Alle meine Bilder sind zu jeder Zeit repräsentativ für meine momentane Lebenssituation und mein augenblickliches Lebensgefühl“. Gefühle sind vielfältig, himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt. Mit solchen Gefühlen stehe ich oft genug vor der weißen Leinwand und versuche, mich malerisch auszudrücken.

Ein Freund von mir meinte kürzlich, vor einem meiner Bilder stehend: „Ein großartiges Bild – ging es dir so schlecht“?

Sich deutlich machen, mit Gefühlen malerisch umgehen, ist auch eine Art der Meditation. Emotionen zugeben und mit ihnen farblich umgehen. So erfasste mich kürzlich der Zorn. Auf wen oder was, war mir nicht ganz klar, im Zweifel aus einem mir unbekannten Grund auf mich selbst. Ich musste ihn loswerden. Stand vor der Leinwand, und mit ausgreifenden Pinselschwüngen, lautmalerisch begleitet, in Heftigkeit auch agressiv, konnte ich dieses Zorngefühl loswerden. Ein befreiender Akt, ein sich verlierendes Gefühl, das mit einem erlösenden Lächeln endete.

„Ira“ Öl/Leinwand, 90×80 cm 2019

 

Das Buch: „Kunst ist schön, macht aber noch lange nicht reich“  ISBN 978-3-00-035147-1