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Neues aus dem Atelier

Es gibt schon kuriose Begegnungen. Da treffen sich ein Maler und ein Spezialist für Haarkultur. Jeder auf seine Weise kreativ beschäftigt. Und sie kommen auf die Idee, ihre Kenntnisse in einem Bild umzusetzen.

Da stehen sie nun und beraten über Haarfarben, Toupets und Haarersatz, über Wasserstoffblond und Naturhaar. Gerhard Schäfer und ich. Über die Trocknung mit oder ohne Föhn. Und in einer heiteren, lockeren gemeinsamen Malaktion entsteht das Bild „Rosina“. Sie ist eine der weiblichen Hauptfiguren in der Oper von Mozart: „Figaros Hochzeit“.

„Rosina“ Diverse Farben auf Leinwand, Haare, Collage 60×70 cm, 2017

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Selbst gesehen

Das Jahr 2018 begann mit einer Reise nach Münster. Neben den zahlreichen Museen – das Pablo-Picasso-Museum, das Museum für Lack­kunst und das Stadt-Museum, um nur diese zu nennen – gehört das Museum für Kunst und Kultur zu den größten kunst- und kultur­geschichtlichen Museen Nord-Rhein-West­falens. Gegründet vor rund 100 Jahren, umfasst die Sammlung rund 450.000 (!) Werke. Der Neubau aus dem Jahr 2014 (Entwurf: Staab Architekten, Berlin) ermöglicht den Besuchern einen inhaltlich geschlossenen Rundgang durch die Sammlung vom frühen Mittelalter bis zur zeitge­nössischen Avantgarde.

Eingangssituation zum Museum

Treppenhaus des Altbaus

Besonders gefreut habe ich mich über das großformatige Bild von Emil Schumacher „Documenta III“, Öl/Leinwand, 205×370 cm von 1964 und „Peinture“ 163×181 cm, 2004. von Pierre Soulage.

Hier kommen Sie per Klick zur Web-Site des Museums.

 

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Aus dem Atelier.

In diesen Tagen habe ich überhaupt keine Zeit. Bin ich doch mitten den Vorbereitungen für das „Offene Atelier“ am 2. und 3. Dezember. Inzwischen hängen gerade mal 40 Bilder, es werden nochmal so viele. Da müssen noch Bilder gerahmt, Passepartouts geschnitten und eine Preisliste geschrieben werden.

Ich muss jetzt Schluss machen, denn ich habe keine Zeit.

„Offenes Atelier“ am 2. und 3. Dezember 2017, jeweils von14 bis18 Uhr
Wagenschwender Straße 6  74838 Limbach

E-Mail: ars.barber@t-online.de

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Aus dem Atelier.

Atelier oder Garten?

Es ist Herbst. Die Bäume in meinem Garten verlieren ihre Blätter, und ich gewinne die Arbeit. Schubkarrenweise fahre ich die Blätter in die Hühnerwiese oder auf den Kompost. Lege Blätterringe um die Bäume und decke Beete ab. Und zwischendurch, wenn es zu regnen anfängt, gehe ich ins Atelier. Dort arbeite ich an einem Bild. Und kommt die Sonne wieder, hinaus in den Garten. Ein Wechselspiel der Gefühle.

Dann ist irgendwann die Wiese wieder grün und im Atelier ein Bild fertig, und ich bin als Gärtner und Maler zufrieden.

„Es wird ein heiterer Tag“ Öl/Holztafel 55×72 cm 2017

 

 

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Aus dem Atelier.

Die Farbe Schwarz fasziniert und inspiriert mich immer noch. Mit breitem Flachpinsel und Schwung; feine Farbtupfer, gezielt eingesetzt, lösen während des Malens Mut und Heiterkeit aus.

„Sich klärender Morgen“ Öl/Leinwand 60×50 cm 2017

 

Oder auf monochromer Fläche ein zarter Streifen Rot: verleitet zu meditativen Gedanken.

„Meditativer Moment“ Öl/Leinwand 50×40 cm 2017

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Selbst gesehen

Ausstellung: „Verborgene Schätze aus Wien“ in der Kunsthalle Würth in Schwäbisch-Hall.

Die Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall zeigt als Leihgaben der „Kunstsammlungen der Akademie der bildenden Künste Wien“ rund 400 Bilder, Druckgrafik, Zeichnungen und Gipsabgüsse antiker Skulpturen.

Es setzt schon einen enormen Bildungshintergrund voraus (den ich z.B. nicht habe) um dieser gewaltigen Ausstellung inhaltlich zu folgen. An allseits bekannte Künstler wie Botticelli, Rembrandt oder Dürer mochte ich mich natürlich erinnern, doch in dieser Ausstellung sind 201 Künstler vertreten, die mir zum allergrößten Teil unbekannt waren. Zu Namen wie u.a. Albert Paris Gütersloh, Johann Baptist Drechsler, Leopoldo Alinari und Rachel Ruysch konnte ich keine Verbindung herstellen. Auch um die Bildinhalte zu verstehen, bedarf es breiter Kenntnisse des Alten Testaments, der griechischen und römischen Geschichte.

Nun hatte ich mir vorgestellt, textlich durch diese Ausstellung geführt zu werden. Erklärende Worte zu den Werken der italienischen Malerei des 15. bis 18. Jahrhunderts. Der niederländisch-flämischen Malerei des 17. Jh. sowie der österreichischen Malerei des Barock und Klassizismus und des „Sturm und Drang“. Vergeblich. Ja, natürlich wird ein Audioguide (auch in einfacher Sprache) angeboten.

Aber warum gelingt es Ausstellungsmachern nicht, den Betrachter – im besten Wortsinne –  wohlwollend belehrend durch diese gigantische Ausstellung zu führen? Kurze Texte zu Bildern, einführende Worte in die Werkkomplexe gezeigter Maler, Begründungen für die Bilder von Arnulf Rainer und Andy Warhol. Diese Ausstellung hatte mich vollends überfordert, und mit einer gewissen Unzufriedenheit verließ ich die Kunstsammlung aus Wien.

Als ich aus der Kunsthalle unten wieder ankam, bekam ich einen guten Espresso, dazu ein feines Stück Apfelkuchen. Danach ging es mir wieder besser.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Schwäbisch-Hall, bei freiem Eintritt, ist täglich von 10-18 Uhr bis 8. April 2018 geöffnet.

Und an der Kasse erhalten Sie einen Audioguide: 6 €

 

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Bitte vormerken!

Sehr geehrte Damen und Herren, ich freue mich, Sie und Ihre Freunde zum 12. Offenen Atelier mit Ölbildern, Arbeiten auf Papier und Skulpturen einzuladen. Das Motto in diesem Jahr:

Lichtkontraste.

Samstag, den 2., und Sonntag, den 3. Dezember 2017, jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Wagenschwender Straße 6, 74838 Limbach-Balsbach.