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Aus dem Atelier.

Natürlich kann man Keilrahmen fix und fertig kaufen, in guter oder schlechter Qualität. Gerne Made in China. Für mich kommt das allerdings nicht in Frage. Denn bei mir beginnt das Bild mit der eigenen Fertigung der Vorlagen. Ich lege besonderen Wert darauf, das Bild von Grund auf zu entwickeln. Es bedarf einiger handwerklicher Arbeiten, viel Schweiß und Mühe, bevor ich mit dem Malen beginnen kann.

Zunächst muss ich die zugeschnittenen Keilrahmen zusammenbauen und die Leinwand entsprechend zuschneiden.

Dann wird sie mit Hilfe einer Spannzange auf den Keilrahmen getackert. Die Leinwand muss dann faltenlos gespannt sein. Eine kraftraubende Arbeit auf den Knien.

Danach werden die fertige Keilrahmen mit einem hochwertigen, lichtechten und alterungbestandigen Acrylgrund gestrichen. Ich trage diese Farbe sehr pastos auf, sodass die Fläche Struktur erhält. Nach dem Durchtrocknen, das ungefähr einen Tag dauert, sind die Leinwände für meine Ansprüche entsprechend vorbereitet. jetzt erst kann ich mit dem Malen beginnen.

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MalGrund.

Am 4. April habe ich Ihnen hier im Blog meine seinerzeit aktuellen Bilder vorgestellt, darunter auch das ungewöhnliche Werk „Herzensfreude“, das Sie (Klick!) hier ganz links im Foto sehen.  Bei meinen neueren Formaten geht es mir darum, die traditionellen und zumeist rechtwinkligen Bildformate zu verlassen – das führt zwangsläufig auch zu einer geänderten Betrachtung. Besucher im Atelier reagieren auf die Bilder mal mit ratlosem Kopfschütteln, mal mit heller Begeisterung.

Spannend: während viele Besucher im Atelier sonst eher gar nichts fragen, sondern einfach nur schauen und allenfalls (auch ungefragt) ihre Meinung zu diesem oder jenem Bild äußern, werfen die neuen Formate jede Menge Fragen auf, so oder so. Egal, ob Begeisterung oder Ratlosigkeit: plötzlich fragen die Besucher, und plötzlich kommt man auch mit Menschen über Kunst ins Gespräch, mit denen das bislang nicht möglich war.

„En passant“ 34×44 cm, Öl/Leinwand/Hartfaser 2017

 

Und da ich nun weiter auf der Suche nach neuen Formaten bin, war es fast eine logische Konsequenz: wenn man ein Bild für eine Ecke malt, so müsste es auch ein Bild um die Ecke geben. Und wenn Ihnen da irgendwas rätselhaft erscheint: Fragen Sie ruhig!

 

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Kurz notiert.

Man kann von unserem Altkanzler Kohl halten, was man will, aber dieser Tage bin ich auf eine Notiz gestossen, die mich zugegebenermaßen positiv überrascht hat.

In einem Nachruf auf  Kohl nämlich würdigte der Bundesvorsitzende des Bundes Bildender Künstler (BBK), Werner Schaub, in der BBK-Zeitschrift „Kultur-Politik“ das kulturpolitische Verdienst von Helmut Kohl. Der hatte sich noch zu Zeiten als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz in einer Rede ausdrücklich für eine Ausstellungsvergütung für Künstler und Künstlerinnen eingesetzt.

Zur Eröffnung der 22. Ausstellung des Deutschen Künstlerbundes 1974 in Mainz forderte Kohl: „Der Künstler soll für sein informatives Reagieren, Antworten, rezeptives Eingehen auf Fragen der Zeit…ein finanzielles Äquivalent haben. Ich wehre mich dagegen, dass dieses Künstlerhonorar als Entschädigung für allgemeine Anwendungen…deklamiert bez. herunterzuspielen versucht wird!“

Helmut Kohl war damit der erste hochrangige Regierungspolitiker, der die Ausstellungsvergütung gefordert hat. Die Erinnerung an diese Forderung von Helmut Kohl ist bis heute von aktueller Bedeutung, da der BBK seit Jahren eine angemessene Vergütung bei Ausstellungen fordert und diese ins Urheberrecht aufnehmen will.

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Selbst gesehen.

Koblenz – „Forum Confluentes“.

Im März 2008 erhielt der niederländische Architekt Benthem Crouwel nach einem international ausgelobten Architekturwettbewerb den Zuschlag zum Bau des jetzt sogenannten „Forum Influentes“. Im Gebäude sind neben einem großzügigen Foyer mit Café das Mittelrhein-Museum, eine Bibliothek und die Touristeninformation untergebracht. Weiträumige Lesesäle, eine Dachterrasse mit Blick zur Eifel, zum Hunsrück und Taunus sind einladend und komfortabel gestaltet.

Im Mittelrhein Museum sind in den Epochen-Sälen Malerei und Skulpturen des Mittelalters, des Barock, des Klassizismus und der Romatik bis hin zur Klassischen Moderne, mit Schwerpunkt auf die Werkkomplexe von K.O. Götz, Rissa und Heijo Hangen ausgestellt.

www.forum-confluentes.de

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MalGrund.

Nach all den ungewöhnlichen Formaten mal wieder ein gerahmtes ganz und gar rechteckiges Bild. Den wunderbaren Holzrahmen fand ich über eine Kleinanzeige. Die Kombination von alten Rahmen und abstrakter, moderner Malerei finde ich immer wieder sehr reizvoll.

„Passion in Rot“ Öl/Leinwand, 100×70 cm, 2013

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MalGrund.

Ich habe in den vergangenen Wochen mit neuen Formaten experimentiert, und wie das immer so ist: es kommt dann eins zum anderen. Mit den neuen Formaten entwickeln sich plötzlich auch neue Farbgebungen, unerwartet zart und zurückhaltend. Passend dazu auch der Titel dieses neuen Bildes: Blumenseelchen. 

„Blumenseelchen“ Öl/Leinwand, 91x67x68 cm, 2017

 

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MalGrund.

Die neuen Formate als Panorama an der Atelierwand. Für den Betrachter sind diese Formate sicher eine Herausforderung, sich von herkömmlicher Anschauung zu lösen. Zur Begutachtung reicht nun nicht mehr nur der Bildinhalt, sondern auch dessen Zusammenspiel mit dem Format. Übrigens, auch ich muss im Malprozess umdenken, denn die gewohnte Fläche, an die gewohnt war, erfordert ein gestalterisches Umdenken.

 

 

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MalGrund.

Ich habe mich in den vergangenen Wochen ja mit Creativen Formaten „CF“ befasst, um vom rechten Winkel abzukommen. Jetzt kam mir der Gedanke: Wieso sind Bilder eigentlich immer vier-eckig? Ich dachte nach und entwickelte das erste 5-eckige Bild: „Träumerei“

Träumerei, Öl/Leinwand, 52x40x41 cm 2017.